Montag, 28. Mai 2018

Rezension - Britta Sabbag - Liebe für Aussteiger

Liebe für Aussteiger
von Britta Sabbag


«Liebe für Aussteiger», zwei Liebesromane von Britta Sabbag, erschienen 2013 im Bastei Lübbe Verlag (Digitale Originalausgabe).

Wandern? Campen? In der freien Natur? Frisch verliebt lässt sich Anna vollgepackt in den Wald führen. Was sie nicht weiß, der Waldausflug fordert nicht nur einen Hindernislauf, sondern bietet auch viele neue Chancen, seine frische Liebe besser kennen zu lernen...

Auf was hat sich Marie da nur eingelassen?
Eine langvergessene Freundin meldet sich mit einer Bitte zurück. Kurz darauf findet sie sich als Ersatzlehrerin, total unvorbereitet im Yoga Studio wieder. Und dann ist da auch noch dieser attraktive Sven...



Liebe für Aussteiger ... Der Titel? Genau mein Geschmack!
Es erwarteten mich zwei wilde Kurzgeschichten von Britta Sabbag, die ich innerhalb eines Abends mit einem durchgehenden Schmunzeln gelesen & genossen habe.

Da ich mich schon mit «Pinguinwetter», «Pandablues» & «Das Leben ist (k)ein Ponyhof» ordentlich unterhalten gefühlt habe, schienen mir diese zwei heißblütigen Kurzgeschichten für einen berauschenden Abend genau das Richtige zu sein. Mit viel Witz & Humor lernen wir verschiedene Protagonisten kennen, die das Leben mit ausreichend Liebe, Gelassenheit und Lust genießen.

Da es wirklich nur zwei Kurzgeschichten sind, kann & will ich wenig über die kurzweiligen Handlungsstränge berichten. Britta Sabbag ist nicht nur ihrer schrillen und auffälligen Covergestaltung treu geblieben, sondern auch ihrem Schreibstil, der sowas von fantastisch ist - leicht, flüssig und bildreich, ließ ich mich durch die Geschichten führen, sodass aus meinem Schmunzeln öfters ein kurzes Auflachen und Kopfschütteln wurde. Verrückte Charaktere, in denen man sich wohl öfters selbst wieder erkennt...

Gelungene Storys für zwischendurch 🙈😀

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Weitere Romane von Britta Sabbag

📖 Pinguinwetter
📖 Pandablues
📖 Das Leben ist (k)ein Ponyhof
📖 Herzfischen






 📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖 Buchvorschlag    📖📖📖📖📖📖📖📖📖📖

Glückskind 

"Glückskind", ein Roman von Steven Uhly, erschienen 2014 bei btb in der Verlagsgruppe Random House, München.


Arbeitslos, unmotiviert & ungepflegt. Hans Familie hat ihn schon lange verlassen und so verharrt er die untätigen Tage zurückgezogen in seiner verdreckten Wohnung eines Hochhauses. Der Einstieg in einen geregelten und strukturierten Tagesablauf fällt Hans mehr als schwer. Als er sich überwindet, den Müll rauszubringen, macht er eine erschreckende Entdeckung. Hans öffnet den Deckel der Mülltonne und wird von zwei kleinen Augen angeschaut. Reflexartig, verwirrt, unbedacht & gedankenlos nimmt Hans das Baby in seine Obhut. Ein absoluter Glücksfall - nicht nur für das kleine Baby.

Das Cover brachte mich dazu, mir diesen Roman genauer anzusehen. Der symbolisch helle Hintergrund mit den Wellensittichen, dazu die grün-blaue Schrift in der schönen Schriftart, der Titel mit der Inhaltsangabe - alles verleitete mich zum Kauf und weckte mein Interesse.

So schön und herzerwärmend. Eine interessante und tolle Schreibweise, die mich neugierig gemacht hat. Immer wieder habe ich mich während des Lesens gefragt, wie dieser Gegenwartsroman wohl enden wird und war umso mehr überrascht, aber zufrieden als ich den Roman fertiggelesen zuklappte.