Mittwoch, 28. Februar 2018

Rezension - John Boyne - Haus der Geister

Haus der Geister
von John Boyne

«Haus der Geister», ein Roman von John Boyne, erschienen 2016 im PIPER Verlag.

Übersetzt aus dem englischen von Sonja Finck.

Als Eliza Caine in Gaudlin Hall ankommt, um ihre neue Stellung als Gouvernante in der englischen Grafschaft Norfolk anzutreten, wird sie von den beiden Kindern Isabella und Eustace Westerley gegrüßt. Doch niemand sonst scheint in dem urlauten viktorianischen Anwesen zu leben. Da sie die Kinder dem Schicksal nicht überlassen möchte, bleibt Eliza Caine verwundert um Gaudlin Hall. Spätabends, endlich allein in ihrem Zimmer, denkt Eliza Caine über ihre neue Stellung und die damit verbundenen merkwürdigen Umstände nach, als sie plötzlich das Gefühl hat, von jemandem - oder etwas - beobachtet zu werden...

Dieser Roman sprach mich im Laden durch das Cover mit der geisterhaften Mädchengestalt direkt an, ohne mir auch nur vorher den Inhaltstext durchgelesen zu haben. Mysteriöse Geschichten, Geistergeschichten, unerklärliche Phänomene - all´ diese mystischen und unerklärbaren Geschehnisse faszinieren mich immer aufs Neue und eine Neugierde breitete sich in mir aus.

Nach einer gefühlten Ewigkeit nahm ich mir endlich freudig diesen Roman zur Brust und war voller Spannung, welche erschaudernden & geisterhaften Gestalten ich begegnen würde. Schon während des Lesens und gerade im Nachhin fiel mir auf, dass es in vielerlei Hinsicht dem Roman von Peter James «Das Haus in Cold Hill» ähnelt. Die Geschichte ist irgendwie vorhersehbar, und doch durch ihre spannende Erzählweise und mysteriösen Vorkommnisse fesselnd & packend. Eigentlich wusste ich öfters, was in den nächsten Seiten auf mich zukommt und doch überfiel mich hin und wieder eine leichte Gänsehaut. An dem Schreistil von Boyne kann ich nichts aussetzen. Ziemlich flüssig und unbeschwert las ich mich durch das verrückte und unvorstellbare Leben der jungen Eliza Caine. Die Angestellten des Anwesens, mit ihren nebulösen Auftreten und Aussagen, unterstrichen nochmals das Skurrile der Story und ließen viele Fragen aufkommen. Wer oder was ist in diesem Haus unterwegs? Warum verhalten sich die Kinder und Angestellten merkwürdig? Was beobachtet mich? Die Hauptprotagonistin “Eliza Caine” empfand ich als starke Persönlichkeit - loyal, aufrichtig, mutig. Nach kurzer Zeit nahm sie sich den Kindern an, obwohl sie relativ schnell merkte, dass in diesem Haus absolut nichts stimmen konnte. Die Kinder Isabelle & Eustace strahlten durch ihre Art eine sehr merkwürdige Atmosphäre aus. Insgesamt eine klassische, gespenstige Geschichte mit undurchsichtigen Charakteren und einem Gruselfaktor, der spannungsvoll die Story unterhält.

Der Roman bietet eine klassische Gruselgeschichte mit Gänsehautgefahr. Für jeden Leser, der Gespenstergeschichten liebt, ist dieser Roman ein Muss.

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