Sonntag, 11. Februar 2018

Rezension - Agnés Martin-Lugand - Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris

Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris
von Agnés Martin-Lugand

«Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris», ein Roman von Agnés Martin-Lugand, erschienen im November 2017 im blanvalet Verlag.

Glücklich ist Iris schon lange nicht mehr. Weder ihre Ehe, noch ihr Job in einer Bank erfüllen sie. Ihr einziger Rückzugsort ist der Platz an der Nähmaschine. Mit ihr kreiert sie voller Herzblut wundervolle Kleider. Als ein Streit mit ihrem Mann seinen Lauf nimmt, beschließt Iris kurzentschlossen nach Paris zu reisen, um dort ihren Lebenstraum verwirklichen zu können und beginnt eine professionelle Ausbildung zur Schneiderin. Von ihrem Talent ist ihre ungewöhnliche Chefin Marthe sofort begeistert und bietet ihr ein kleines Atelier an. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, wenn nicht plötzlich Gabriel vor ihr stehen würde, der alles auf den Kopf stellt...

Zu allererst ein erneutes Dankeschön an den Blanvalet Verlag, der Verlagsgruppe Random House GmbH, sowie an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 🎀

Der Roman «Das kleine Atelier der Mademoiselle Iris» faszinierte mich zuallererst durch das Titelbild. Farbenfroh, fröhlich, kleine Details richtig positioniert & in Verbindung mit dem Titel, klang der Roman für mich sehr interessant. Dem Klappentext zu urteilen, musste der Roman genau das Richtige für mich sein.

Ich startete das Buch und spürte schon am Anfang eine unglaubliche Taktlosigkeit - ob von Iris Familie oder ihrem Mann - von beidem wurde sie nicht verstanden und absolut nicht ernst genommen. Schon leicht klischeehaft wurde Iris in die Schublade der mittelalterlichen Zeiten gesteckt. Doch Iris Traum war ein ganz anderer, den ihre Familie damals nicht akzeptieren wollte und so Schicksal spielte. Gespannt verfolgte ich Iris Vorgehen und wurde in ein Strudel merkwürdiger und skurrilen Erlebnisse gezogen, die mich fesselten und ahnungslos da sitzen ließen. So war ich in der Geschichte gefangen und durch den unprätentiösen Schreibstil, der sehr angenehm und flüssig zu lesen war, konnte ich mich in Iris Geschichte unbeschwert hineinversetzen. Ab Mitte des Romans, während ich die Charaktere schon ein wenig kennenlernen konnte, und mir somit auch die etwas ungewöhnliche Chefin von Iris, Marthe, nahegebracht wurde, fragte ich mich des Öfteren, was mit dieser Frau nicht stimmte?! Ihre bestimmte, herrische und dominante Art, die im selben Moment aber auch von einer lieben und friedlichen Form abgeklatscht wurde, verwirrte mich und stellten ein paar offene Fragen da. Das Ende war für mich absolut nicht vorhersehbar und bis zum endgültigen Auflösen, hatte ich keinen Schimmer, was das Geheimnis dieser Geschichte war. Den Charakter «Gabriel» konnte ich erst im Laufe der Story Sympathie schenken. Überhaupt bekam die Geschichte zum Ende hin, einen etwas bitteren Beigeschmack, mit dem ich nicht gerechnet habe.

Dieser Roman hat mich überrascht! Ich hatte irgendwie andere Erwartungen und wurde trotzdem von dieser Story gefesselt. Das Nähen rückt keinesfalls in den Hintergrund und doch spielen noch ganz viele andere Emotionen in diesem Buch eine große Rolle.

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Ich würde mich freuen, wenn vielleicht auch Du dich in meinem Shop, der aus selbstgenähten Wunderwerken besteht, umschauen möchtest. Das Sitzen an der Nähmaschine gehört auch zu meinen großen Leidenschaften, deren Ergebnisse ich gerne teile. 

Zurzeit kann ich leider nichts zustande bringen, da ich heimatlos in der Gegend herumlaufe. Jedoch hoffe ich, dass es in ein paar Wochen schon wieder ganz anders bei mir aussieht und dann auch wieder meine Nähmaschine einen warmen und gemütlichen Platz findet, an dem ich mit voller Energie einiges zusammen werkeln kann. 
Schaut einfach mal vorbei GLÜCKSORT


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