Freitag, 5. Januar 2018

Rezension - Kerstin Ax - 12 Briefe und ein Wunder

12 Briefe und ein Wunder
von Kerstin Ax

«12 Briefe und ein Wunder» ein Liebesroman in Form einer Kurzgeschichte von Kerstin Ax, erschienen im März 2012 im AAVAA Verlag als eBook.

Emma & Arndt - Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Nach einem Streit mit ihrer Freundin Luise, beschließt die sonst so verschlossene Emma, den Silvesterabend am Brandenburger Tor zu verbringen. Durch ein Missgeschick lernt sie den charmanten Arndt kennen. Beiderseits ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch Arndt eröffnet ihr, dass sie sich ein Jahr nicht sehen können, ohne den Grund nennen zu wollen. Stattdessen möchte er mit ihr Briefe austauschen, die sie an einem stillen Briefkasten hinterlegen. Lässt Emma sich auf diese Bitte ein? Und welches Geheimnis hütet Arndt?

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Weniger das Cover, mehr der Inhaltstext mit diesem gut behüteten Geheimnis von Arndt in Verbindung mit einer Liebesgeschichte und in Form einer Kurzgeschichte, haben mich dazu getrieben, dieses eBook zu lesen. Kerstin Ax lernte ich mit der Weihnachtskurzgeschichte «Eine längst
vergangene Weihnacht» kennen und so auch ihren Schreibstil, der mir in der Kurzgeschichte sehr angenehm erschien. In «12 Briefe und ein Wunder» blieb sie ihrem Schreibstil erneut treu - einfach & unbeschwert. Die Kurzgeschichte wird auf 136 Seiten erzählt, sodass ich die Charaktere nur einen Hauch kennenlernte, und mir gewünscht hätte, statt einer Kurzgeschichte, einen ganzen Roman vor mir zu haben. Dennoch erhielten die Protagonisten - ob die tollpatschige Emma, der charmante Arndt, die impulsive Luise oder Julia, mit ihrer schüchternen und zurückhaltenden Art - ihren eigenen kleinen Feinschliff und Charakterzüge. Etwas schade fand ich hingegen, dass der Leser nur die Briefe von Arndt zu Gesicht bekam. Zwar konnte man aus den Briefen von Arndt vermuten, was Emma wohlmöglich in ihrem geschrieben hatte, jedoch zeichnete sich nichts konkretes ab. Ab Mitte der Geschichte, ahnte ich Arndt´s Geheimnis und war neugierig auf das Ende. Der Wandel von Emma, durch den Zuspruch und die warmen und ehrlichen, niedergeschriebenen Worte von Arndt, ließ mich lächelnd zurück. Die Kurzgeschichte ließt sich leicht & als Leser muss man sich auf einige größere Zeitsprünge einstellen, aber dem Leser erwartet auch eine schöne, wenn auch außergewöhnliche, Liebesgeschichte, die hoffen lässt.

Ich lese momentan sehr gerne parallel zu meinem "Hauptbuch" eine Kurzgeschichte, und mit Kerstin Ax habe ich eine gute Wahl getroffen. Für einige Momente am Tag springe ich amüsiert in ihre Kurzgeschichten und lasse mich durch ihre Phantasie berieseln und träume vor mich her...

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