Donnerstag, 31. August 2017

Rezension - Peter James - Das Haus in Cold Hill

Das Haus in Cold Hill
Sie sagten, die Toten können dir nichts anhaben. Sie lagen falsch. 
von Peter James

"Das Haus in Cold Hill - Sie sagten, die Toten können dir nichts anhaben. Sie lagen falsch." ein Roman von Peter James, erschienen im Mai 2017 im Fischer Verlag. 

Die Familie Harcourt freut sich auf ein neues Abenteuer und eine neue Herausforderung. Ollie, Caro & Tochter Jade ziehen in das schon lange leerstehende Haus in Cold Hill ein. Ein riesiges, verfallendes Anwesen, den sie wieder Leben und Glanz verleihen wollen. Doch schnell wird ihnen die Freude und Euphorie genommen. Nicht nur die Bau,- und Sanierungsarbeiten bringen sie an die Grenzen ihrer Nerven, es scheint auch etwas anderes mit dem Haus nicht zu stimmen. Merkwürdige Dinge passieren, die sie nicht rational erklären können. Eine gespenstische Frau erscheint, bedroht die Familie. Als die Harcourts mit der Zeit die Geschichte von Cold Hill erfahren, können sie nicht anders, als um ihr Leben zu fürchten.

Das Cover zog mich schon einige Male in verschiedenen Bauchläden an, und trotzdem ließ ich es immer wieder sinken und sah mich weiter um - keine Ahnung warum, wieso, weshalb. Doch schlussendlich - glücklicherweise - kam es dann irgendwann in meine Obhut und landete
kurze Zeit später im Koffer, auf nach Amrum, mein Ort zum Abschalten und Lesen. Und dort widmete ich mich recht schnell diesem Exemplar, von dem ich immer wieder angezogen wurde. Solch´ düsteren, mysteriösen, gespenstischen Cover entsprechen genau meinen Geschmack, was das Genre "Horror bzw. Grusel" anbelangt. Ein altes, heruntergekommenes, verwittertes großes Haus, allein und verlassen, abseits von der Stadt, und alles was das Auge zuerst einfängt, ist in diesem architektonisch verwinkelten Anwesen ein einzig erleuchtetes Fenster im ganzes Haus. Ich liebe das Cover! Ich freute mich auf eine schaurige Geschichte und wurde nicht enttäuscht. Zuerst fing es ziemlich harmlos an und hatte doch einen gewissen Reiz. Es gab Passagen im Buch, bei denen ich am liebsten geschrien hätte "Packt Euch und nichts wie weg" - aber, dann wäre es ja langweilig und kein Gänsehautbuch mehr gewesen. Durch die Beschreibung der Protagonisten und deren Handeln, ließ ich mich tatsächlich auf die falsche Fährte leiten & zum Ende hin, war die Story zwar vorhersehbar, aber trotzdem nochmal richtig fesselnd. Ich kann gar nicht genau sagen, ob ich das Buch so schnell durchgelesen habe, weil ich Urlaub hatte und die damit verbundene freie Zeit zum viel Lesen genutzt habe, oder weil es mich einfach so sehr gefesselt hat und ich gebannt wissen wollte, wie es weiter geht. Auf jeden Fall, liebe ich solche schaurig-spannenden, klassischen Gespenster-Geschichten & jeder, der genauso empfindet, sollte dieses Buch von Peter James lesen. Sehr empfehlenswert!

Eine anfänglich harmlose Geschichte mit einem gewissen Gruselfaktor, der sich im Laufe des Plots unaufhörlich steigert & zwischenzeitlich für Verwirrung sorgt (jedenfalls bei mir), sodass Suchtpotenzial definitiv vorhanden ist. Eine raffinierte, klassische Schauergeschichte, die einlädt sich an düsteren Tagen & mit Kerzenschein, kuschelig warm in den Sessel zu lümmeln, um sich dieser Story hinzugeben.


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