Donnerstag, 13. April 2017

Rezension - Britta Sabbag - Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Das Leben ist kein Ponyhof
Britta Sabbag

"Das Leben ist kein Ponyhof" von Britta Sabbag, erschienen 2014 im Bastei Lübbe Verlag.

Antonia steht ganz oben. Ihre Karriere geht steil bergauf und ihre Beziehung bekommt auch endlich eine Festigkeit. Als Mutter Inge ihr allerdings kurzerhand ihren etwas merkwürdigen und leicht senilen Stiefvater aufdrängt zu beaufsichtigen, während sie für ein paar Tage ihre gewonnene Reise antreten kann, geriet bei Antonia nicht nur das geordnete Leben durcheinander, sondern auch ihre Gefühle. Und immer wieder drängt sich die Frage auf: macht mich das bisherige Leben wirklich glücklich?

Britta Sabbag zauberte mir mit diesem leider nur 223 Seiten urkomischen, wiedererkennenden & lebensnahen Roman nicht nur ein Schmunzeln ins Gesicht, es überkam mich auch des öfteren ein kleiner Lachanfall. Für meine Amrumreise und die damit verbundene freie Zeit im Bus, Bahn und Fähre hielt ich mir diesen Roman parat und unterhielt mich mehr als erwartet. Eine kleine Ahnung, was auf mich zu kommen könnte hatte ich allerdings,
da ihre beiden anderen vorherigen Romane "Pinguinwetter" und die Fortsetzung "Pandablues" damals schon bei mir einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen haben. Allerdings war dieser Roman - wie ich finde - mit "Walter" noch eine Spur witziger. So, wie Britta Sabbag die Charaktere beschreibt, wie sie leben, was sie machen ... nur die Vorstellung noch dazu die Bilder im Kopf, eine grandiose Zusammenstellung von allem mit Witz, Charme & Liebe. Und schlussendlich denke ich genauso: jeder sollte einen Walter haben!

Meine Lesefavoriten im Jahr 2017! 
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