Montag, 25. April 2016

Rezension - Per J. Andersson - Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden

Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden
von Per J. Andersson


"Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" eine wahre Geschichte von Per J. Andersson über Pikay & Lotta, erschienen 2015 im Kiepenheuer & Witsch Verlag.

1975 Neu Delhi - Jagat Ananda Pradyumna Kumar Mahanandia, genannt Pikay (PK) ist kastenlos und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Doch Pikay hat eine unglaubliche Gabe – das Portraitzeichnen. Um sich ernähren und seine Lebensziele erfüllen und bezahlen zu können, fängt er an, auf der Straße willkürlich Leute zu portraitieren, zieht somit ziemlich schnell die Aufmerksamkeit auf sich und wird in Indien als populärer Künstler angesehen. Eines Tages steht die Schwedin Lotta neben seiner Staffelei, von der er auf Anhieb fasziniert ist. Die zarte Liebesgeschichte findet ein abruptes Ende, als Lotta zurück nach Schweden muss. Pikay denkt an die Prophezeiung, fasst einen Entschluss und nimmt sein klappriges Fahrrad, um seiner Liebe nach Schweden zu folgen.

Im Blogpost über den Neuzugang dieses Buches (HIER), erwähnte ich schon meine Anziehungskraft und Faszination zu Geschichten, die auf einer wahren Begebenheit beruhen. Darum "flog" das Buch nicht in mein SuB Regal, sondern wurde direkt angefangen. 



Die Aufmachung des Buches finde ich sehr schön, zumal eine Aufklappseite mit den Routen, die Pikay bewältigt, zeichnerisch gestaltet wurde. Solche Darstellungen finde ich persönlich immer sehr schick & interessant. 

Gespannt flogen die ersten Seiten um und ich musste schnell feststellen, dass in diesem Buch mal wieder klar wird, wie unterschiedlich Länder mit ihren Religionen und Aberglauben sind, sowie das Denken und Handeln verschiedener Nationalitäten ist und zu welchem Handeln und Verzicht ein Mensch fähig ist, solange dieser an sich selbst glaubt und vertraut, kämpft und sein Ziel vor Augen hat. Man erfährt ziemlich viel über Pikays Leben und den damit verbundenen Kampf als Kastenloser angesehen zu werden. Das Ende mit den beschriebenen Abschnitt über das Einleben in Schweden fand ich sehr amüsant und konnte mir ein Schmunzeln nicht verdenken. Insgesamt eine Erzählung, die sehr lehrreich über viele Ansichten des Lebens schreibt. Zudem gibt es immer wieder ein paar Fotos zu bestaunen, die der ganzen Geschichte noch einmal etwas Besonderes & Authentisches verleihen. Ein extremer Liebesbeweis, der mich berührt hat & ich gespannt der Geschichte von Pikay folgen konnte & wollte. Ein Buch, welches ich jeden ans Herz legen kann!   

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